the dark heart - das dunkle Herz (2017)

It’s got nothing to do with blasphemy to attribute a dark side the institution of the church, since I am finding spiritual abyss in me, whether suppressed, hidden, or simply accepted as a part of my self. The dark side is at best not to be seen as a protagonist, like Hesse already verbalized in Steppenwolf, it should just be seen as a supporting actor on the stage of our life. Because it is there, it’s just a question of how to handle it. To evaluate something in an evenhanded manner it is important to know at least both sides, black and white, accordingly to recognize the shades between them. The hidden is the theme of an at the first moment possibly dark, vicious premonition which on closer inspection becomes more familiar. The blurriness of the image correlates the fuzziness that remains in this conclusion, some kind of dispersion of a generalization.

technique: digital pinhole camera

Es hat nichts mit Blasphemie zu tun, der Institution Kirche eine dunkle Seite zuzusprechen, denn auch in mir finden sich Abgründe, ob unterdrückt, versteckt, blutig ausgetragen oder einfach als Teil meines Selbst akzeptiert. Im besten Sinne soll diese dunkle Seite, wie Hesse es schon im Steppenwolf formuliert, nicht als Protagonist, sondern als Nebendarsteller auf der Bühne unseres Lebens zu sehen sein. Denn sie ist da, die Frage ist nur wie ich damit umgehe. Um etwas auf gerechte Weise beurteilen zu können, ist es wichtig zumindest beide Seiten, Schwarz und Weiß zu kennen, um folglich auch die Schattierungen dazwischen erkennen zu können. Das Motiv ist das Versteckte, das mir im ersten Moment womöglich als eine dunkle, böse Vorahnung erscheint, aber bei genauerer Betrachtung näher rückt. Die nicht vollständige Schärfe der Abbildung entspricht der Unschärfe die in dieser Aussage bleibt, eine Art Streuung einer Verallgemeinerung.

Technik: digitale Lochkamera