Dileika (2009)

The disguising hand of deterioration has placed itself in flat gasps onto the rooms and accomodations of the small village. The traces of man and nature push themselves into the light of modestly lightened rooms which radiate complacency and warmth, overshadowed by some sense of melancholy. The brickwork may tell about several generations and their former profound wish for persistence and continuance, for a time that was not formed by permanent renewal. I am surrounded by lots of ancient things because I sympathise with those times when they were produced. I do not sympathise because of pure sentimental reasons but because of simple experience that more attention and reference was paid to production in times when handicraft was worth its weight in gold.

The name Dileika derives from a Greek village with similar name in the south of the Peloponnes.

Über die Räume und Einrichtung des kleinen Dorfs hat sich die verschleiernde Hand des Verfalls in flachen Atemzügen gelegt. Die Spuren von Mensch und Natur drängen sich in das Licht der bescheiden beleuchteten Zimmer, die, überschattet vom verschmähten Gefühl der Melancholie, bei inniger Betrachtung Wohlbehagen und Wärme ausstrahlen. Mehrere Generationen lassen sich aus dem Mauerwerk lesen und erzählen von dem einstigen profunden Wunsch nach Beständigkeit und Dauer, nach einer Zeit, die nicht von ständiger Erneuerung geprägt war. Viele alte Dinge umgeben mich, da ich mit dieser Zeit, in der sie angefertigt wurden, sympathisiere. Ich sympathisiere nicht aus rein sentimentalen Gründen, sondern auch aus der einfachen Erfahrung, dass zu einer Zeit, in der das Handwerk noch golden war, mit mehr Aufmerksamkeit und einem inneren wie äußeren Bezug gefertigt wurde.

Der Name Dileika leitet sich von dem gleichnamigen griechischen Dorf, im Süden des Peloponnes, ab.